Leistung der GIl GmbH: Digitaler Zwilling

Digitaler Zwilling

Ein Digitaler Zwilling ist das datenbasierte Abbild realer Infrastrukturen und Anlagen. Durch die Zusammenführung von Vermessungsdaten, Geoinformationen, Planungsmodellen und Betriebsdaten entsteht ein fortschreibbares Modell, das Planung, Betrieb und Instandhaltung effizient unterstützt und fundierte Entscheidungen ermöglicht.

Stufen des Digitalen Zwillings

Stufen vom digitalen Stufen erklärt

3D-Bestandsmodell

Digitales Abbild der realen Geometrie (z.B. aus Vermessung, Laserscan…)

Typische Anwendungsfälle:

  • Dokumentation des Bestands von Gebäuden, Infrastruktur…
  • Grundlage für Planung und Umbau
  • Kollisionsprüfung
  • Digitale Archivierung von Bauwerke (zum Zeitpunkt)

Geometrische Objekte werden mit technischen Informationen und Eigenschaften ergänzt

Typische Anwendungsfälle:

  • Aufbau von GIS-Bestandskatastern
  • Verwaltung von Infrastruktur-Assets
  • Bauteildokumentation
  • Unterstützung von Planungs- und Genehmigungsprozessen
  • Grundlage für Instandhaltungsstrategien

Verknüpfung mit Betriebs-, Wartungs-, Kosten- und Zeitinformationen

Typische Anwendungsfälle:

  • Wartungs- und Instandhaltungsmanagement
  • Lebenszyklusbetrachtung von Infrstruktur
  • Kosten- und Terminplanung (4D/ 5D)

Echtzeit-Kopplung mit Sensordaten und Analysefunktion

Typische Anwendungsfälle:

  • Zustandsüberwachung von Infrastruktur (Brücken, Tunnel…)
  • Echtzeit-Monitoring
  • Frühwarnsysteme
  • Simulation/ Optimierung von Betriebszuständen/ Betriebsabläufen

Transparenz und Nachvollziehbarkeit

Beispiel-Bild eines digitalen Zwillings

Wichtig zu wissen ist, dass nicht jedes Projekt einen vollständigen digitalen Zwilling benötigt. In den meisten Fällen beginnt der Mehrwert bereits mit einem strukturierten Bestandsmodell, was dann schrittweise erweitert werden kann.

Ein Digitaler Zwilling schafft Transparenz und Nachvollziehbarkeit in Planungs- und Genehmigungsprozessen.

  • Transparente Entscheidungsgrundlagen – Bauliche Eingriffe und Planungsvarianten können dreidimensional dargestellt und nachvollziehbar bewertet werden
  • Realitätsnahe Bestandsdokumentation – durch das verformungsgerechte Aufmaß wird der tatsächliche Bauwerkszustand präzise abgebildet
  • Nachvollziehbare Genehmigungsprozesse – Planungen lassen sich direkt auf dem digitalen Bestandsmodell prüfen und dokumentieren
  • Langfristige Dokumentation – Veränderungen, Restaurierungen und Schadensentwicklung können über den gesamten Lebenszyklus des Bauwerks nachvollzogen werden
  • Verbesserte Kommunikation – alle Projektbeteiligten greifen auf dieselbe belastbare Datengrundlage zu

Digitale Zwillinge verbinden präzise Vermessung, moderne 3D-Modellierung und strukturierte Datendokumentation zu einer zukunftsfähigen Grundlage für den nachhaltigen Erhalt historischer Bauwerke.