Bachelorarbeit zum Thema BIM (Building Information Modeling)

Das Stichwort BIM bewegt zunehmend alle, die im weiteren und engeren Sinne mit „Bauen“ zu tun haben. So natürlich auch uns.

Denn im Stufenplan „Digitales Planen und Bauen“ wird Building Information Modeling (BIM) als eine kooperative Arbeitsmethodik bezeichnet, „… mit der auf Grundlage digitaler Modelle eines Bauwerks die für seinen Lebenszyklus relevanten Informationen und Daten konsistent erfasst, verwaltet und in einer transparenten Kommunikation zwischen den Beteiligten ausgetauscht oder für die weitere Bearbeitung übergeben werden.“ (BMVI 2015:4)

Spätestens die Veröffentlichung des Stufenplanes zum Ende des Jahres 2015 hat die Diskussion um BIM vorangetrieben. Fordert er doch, dass ab Ende 2020 für die Planung und den Bau von Neubauprojekten u.a. im Bereich der Bundesfernstraßen die BIM-Methode angewendet wird. Die positiven Erfahrungen und das Potential von BIM, was bislang vor allem im Hochbau und in anderen Staaten zur Anwendung kommt, möchte der Gesetzgeber zunehmend auch im Bereich des Tiefbaus nutzen.

Um uns diesem Thema intensiv und ganz bewusst zu nähern, haben wir zusammen mit der Fakultät Geoinformation der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden eine Bachelorarbeit zum Thema:

Konzeptanalyse für die Einführung von Building Information Modeling (BIM) in der Straßenplanung bei der GIL Ganzheitliche Ingenieurleistungen GmbH Bautzen

begleitet.

Dabei klärt die Bachelorarbeit detailliert zum Beispiel darüber auf, inwieweit und zu welchem Zeitpunkt uns die breite Einführung der BIM-Methodik betreffen wird und welchen Stand die bisher laufenden Pilotprojekte der Bauherren aufweisen. Die fachlichen, finanziellen und personellen Herausforderungen der BIM-Einführung in Bezug auf neue Regelwerke, Qualifizierungen, als auch soft- und hardwaremäßiger Ausstattungen werden herausgearbeitet und analysiert. Die Arbeit schließt mit einer konkreten Handlungsempfehlung als Orientierungsgrundlage für die GIL, aus der hervorgeht, welche Schritte das Unternehmen gehen sollte, um zum Einen die Methodik in den Büroalltag zu implementieren und zum Anderen die Potentiale der BIM-Methode zu nutzen.

Wir freuen uns sehr über das gelungene Ergebnis der Bachelorarbeit und bedanken uns ganz herzlich für das sehr angenehme und konstruktive Miteinander mit Christopher Löbert als Verfasser der Bachelorarbeit als auch Herrn Prof. Dr.-Ing. Christian Clemen von der HTW Dresden als Erstgutachter.

Bautzen, 25.04.2019

Bert Schädlich