Referenzen

Die GIL GmbH - Ganzheitliche Ingenieurleistungen GmbH arbeitet mit öffentlichen- sowie privaten Trägern zusammen. Nachstehend ein kleiner Auszug an Referenzen aus einer Vielzahl von Projekten. Gern übersenden wir Ihnen auf Anfrage projektbezogene Referenzblätter.

Auftraggeber
saxbauSchneider GmbH Bautzen
Energie-und Wasserwerke Bautzen

Vorhaben
Die ehemalige Husarenkaserne in Bautzen liegt hinter den jetzt als Behördenzentrum genutzten Gebäuden und umfasst ein Areal aus alten Pferdeställen, eine große Freifläche und eine Jugendstilvilla. Das Gebiet wird durch einen privaten Investor grundlegend saniert und zu einem Wohn- und Gewerbepark ausgebaut. Ein großer Teil der bestehenden Gebäude wird bereits als Lagerfläche und Werkstätte genutzt. Der Bebauungsplan sieht Wohngebäude und Lofts in der mittig liegenden großen Freifläche vor.
Bevor die Bebauung der Freifläche beginnt, wurden im 2. Bauabschnitt alle relevanten Medien, wie Strom- und Wärmeleitungen, sowie Abwasserkanäle und Trinkwasserleitungen verlegt, und die Straßen und Parkplätze gebaut. Dies ist neben anderen Parametern die Voraussetzung für die Erschließung des 3. Bauabschnittes.
Die Erschließung ist eine komplexe Maßnahme, insbesondere deshalb, weil sie in einem früher bebauten Gelände mit z.T. unbekanntem Medienbestand erfolgt und zugleich die vorhandene Nutzung der Gebäude und Hallen nicht eingeschränkt werden darf.

Umfang der
Ingenieurleistungen
Erfassung des Kanalbestandes und Erstellung Kanalkataster, planungsbegleitende Vermessung; Objektplanung Verkehrsanlagen LPh 1-8, Objektplanung mehrerer Ingenieurbauwerke LPh 1-8, sowie Örtliche Bauüberwachung VKA und IBW und Aufmasserstellung, Bauvermessung, Bestandsvermessung und Aufarbeitung der Bestandsdaten für unterschiedliche Auskunftssysteme, Mitwirkung an Vereinbarungen mit Behörden und Versorgungsunternehmen

Bauausführung
2018 bis 2020

Bauvolumen
1.160.000 EUR brutto

Fakten und Besonderheiten
Planung, Ausschreibung und Baubegleitung der Erschließungsmaßnahme

Verkehrsanlagen
Kanalverlegung DN 150 bis DN 500 (1.600 m)
Trinkwasserleitung DN 100 und DN 150 (625 m)
Fernwärmeleitungen DN 160 Kunststoff-Verbundrohr
Kabeltrassen für Niederspannung, Telekom, öffentliche Beleuchtung (ca. 200 m)

Koordinieren aller am Bau Beteiligten

 

Ingenieurbüro GIL GmbH Bautzen und Dresden

 

 

Ingenieurbüro GIL GmbH Bautzen und Dresden

 

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Auftraggeber
Abwasserzweckverband „Kleine Spree“

Vorhaben
Das Abwasserbeseitigungskonzept des Abwasserzweckverbandes „Kleine Spree“ sieht vor, das in Radibor anfallende Schmutzwasser zur Kläranlage am nordöstlichen Ortsrand in der Verlängerung der Straße „Mühlhäuser“ zu transportieren und dort zu behandeln. Die Planung und der Bau der Schmutzwasserkanalisation wurde in insgesamt drei große Bauabschnitte gegliedert, die wiederum in Teilabschnitte untergliedert wurden um die bauliche Umsetzung in Jahresscheiben und unter Aufrechterhaltung des Verkehrs durchführen zu können.
Die schmutzwassertechnische Erschließung von Radibor umfasste insgesamt 5.500 m Schmutzwasserkanal und 350 m Schmutzwasserdruckleitung. Eine Pumpstation bringt das Schmutzwasser vom Tiefpunkt ins Schmutzwassernetz zur Ableitung in die Kläranlage. Die Vorbereitung und Umsetzung der jeweiligen Erschließungsabschnitte umfassten in unterschiedlichem Umfang immer auch Neubau- oder Umbaumaßnahmen an parallel liegenden Versorgungs- oder Entsorgungsleitungen und Verkehrsflächen. Die Umverlegungs- und Neubaumaßnahmen am Trinkwassernetz sowie z.T. im Regenwasserkanalnetz wurden ebenfalls durch unser Büro geplant und bis zur Vergabe begleitet. Einzelne Straßenabschnitte von Ortsstraßen wurden baubegleitend durch unser Büro geplant und in der Umsetzung begleitet.

Umfang der Ingenieurleistungen
planungsbegleitende Vermessung
Objektplanung Ingenieurbauwerke LPh 1-8 sowie
Örtliche Bauüberwachung
Besondere Leistungen zu den Leistungsphasen 3 und 4 sowie 7 und 8 (wie Klärung der Grundstücksanschlüsse, Mitwirkung bei der Einholung von Zustimmungen zur Grundstücksbenutzung), Bau- und Bestandsvermessung

Planung und Bauausführung
2007 bis 2020

Bauvolumen
ca. 2.834.300 € in brutto

Fakten und Besonderheiten
Erstellung der Entwässerungskonzeption für Schmutz- und Regenwasser
Planung, Ausschreibung und Baubegleitung Scheibentauchkörper-Kläranlage mit Schönungsteich
Planung, Ausschreibung und Baubegleitung Abwasserpumpwerk im öffentlichen Straßenbereich sowie der Schmutzwasserdruckleitung – Baulänge 350 m
Planung, Ausschreibung und Baubegleitung der Schmutzwasserkanalisation – gesamte Baulänge: 5.500 m
Trassierungen in klassifizierten Straßen und denkmalgeschützten Parkbereichen
Inhomogene Baugrundverhältnisse mit Grundwasserandrang

Ingenieurbüro GIL GmbH Bautzen und Dresden

Ingenieurbüro GIL GmbH Bautzen und Dresden

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Auftraggeber
Energie und Wasserwerke Bautzen GmbH
Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung Bautzen

Vorhaben
Das komplexe Bauvorhaben in der Siedlung Am Steinhübel umfasst die Erneuerung / Sanierung der Ver- und Entsorgungsmedien sowie die Straßen. Das Entwässerungskonzept sieht zum einen Teil den Ersatzneubau und zum anderen Teil die Sanierung der Kanalisation vor. Zudem ist eine konsequente Entflechtung zu einem geordneten Trennsystem notwendig. Gleichzeitig werden die Trinkwasserleitungen, Gasleitungen und Kabel für Strom und Telekom neu verlegt. Die Fahrbahn in den drei Siedlungsstraßen wird ebenfalls komplett neu hergestellt und die Straßenbeleuchtung teilweise erneuert.

Umfang der
Ingenieurleistungen
planungsbegleitende Vermessung für alle Objekte,
Objektplanung Ingenieurbauwerke Trinkwasser-, Gasleitung sowie Schmutz- und Regenwasserkanalisation Lph. 1 – 7 einschl. Techn. Klärung von Grundstücksanschlüssen, Örtliche Bauüberwachung 1. und 3. BA und weitere Besondere Leistungen zu den Leistungsphasen 1, 4 und 8,
Objektplanung Verkehrsanlage Lph. 1 – 7 Örtliche Bauüberwachung 1. und 3. BA und weitere Besondere Leistungen zu den Leistungsphasen 3 bis 8
Bau- und Bestandsvermessung

Bauausführung
1. BA in 2016; 3. BA in 2018,
weitere Abschnitte 2020 und 2021

Bauvolumen
ca. 1.625.000 EUR brutto gesamt

Fakten und Besonderheiten
Planung der Entwässerungsleitungen Schmutzwasser und Regenwasser in insgesamt 3 Teilabschnitten
Planung der Versorgungsleitungen für Trinkwasser und Gas sowie Kabel für Strom und Telekom in insgesamt 4 Teilabschnitten
Planung der Straßen in insgesamt 3 Teilabschnitten

Das Entwässerungssystem war hinsichtlich der Fremdeinleitungen zu untersuchen und zu bewerten. Dazu wurden Kanaluntersuchungen sowie der Generalentwässerungsplan der Stadt Bautzen zur Verfügung gestellt. Ergänzend wurden Anwohnerbefragungen durchgeführt und damit die bisher vorliegenden Ergebnisse abgeglichen. Die abschließenden Ergebnisse flossen in die Planung insbesondere der Entflechtung ein.

Ingenieurbüro GIL GmbH Bautzen und Dresden

Auftraggeber
Freistaat Sachsen Landesamt für Straßenbau und Verkehr, NL Bautzen
Energie- und Wasserwerke Bautzen; Abwasserbeseitigung Bautzen
Deutsche Telekom
Deutsche Bahn AG
Hentschke Bau

Vorhaben
Die Zeppelinstraße B 156 in Bautzen stellte im Bereich der Eisenbahnüberführung eine Engstelle im LKW-Verkehr dar, da das Brückenbauwerk sowohl in der Durchfahrtshöhe als auch in der Durchfahrtsbreite zu gering war. Langfristig vorher wurde durch das Landesamt für Straßenbau in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn die Erneuerung des Brückenbauwerks als auch der Bundesstraße vorbereitet. Die Fahrbahn musste zur Erreichung der Durchfahrtshöhe um ca. 1,0 m tiefer gelegt werden. Die Medien in dem gesamten Abschnitt wurden ebenfalls umverlegt. Die durch die Fahrbahnveränderung entstehenden Höhenunterschiede zu angrenzenden Grundstücken wurden durch Stützbauwerke realisiert.
Der Ablauf der Baudurchführung wurde ebenfalls langfristig vorher detailliert geplant und wurde Gegenstand der Ausschreibung. Die Notwendigkeit des Baus von Provisorien, wie das Gasleitungsprovisorium, konnten dadurch frühzeitig erkannt und vorbereitet werden. Auch die Belange der Telekom, die eine relevante Versorgungstrasse unter dem Brückenbauwerk führen, konnten durch die koordinierte Vorbereitung vollen Umfang Berücksichtigung finden.

Umfang der Ingenieurleistungen
planungsbegleitende Vermessung; Objektplanung Verkehrsanlagen LPh 2-6 und Fiktiventwurf, Objektplanung Stützbauwerke; LPh 1-6 und Tragwerksplanung LPh 2-6, Objektplanung Ingenieurbauwerke Versorgungsmedien LPh 1-7, Kreuzungsanträge bei der DB AG; Koordinierung aller an der Planung Beteiligten; Örtliche Bauüberwachung VKA, Stützbauwerke, Versorgungsmedien, Besondere Leistungen zu den Leistungsphasen 4 und 8, Bauvermessung, Bestandsunterlagen und Bauwerksbücher für die Stützbauwerke; Koordinierung der Baugrunderkundung

Bauausführung
Juni 2016 bis Dezember 2018

Bauvolumen
Verkehrsanlagen:   ca. 1.170.000 € brutto
Ingenieurbauwerke: ca.   205.000 € brutto
Versorgungsmedien: ca.   521.000 € brutto

Fakten und Besonderheiten
Planung Verkehrsanlagen einschl. Erarbeitung der Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren
Planung, Ausschreibung und Baubegleitung des provisorischen Gasleitung DN 300 St; sowie Kreuzungsantrag mit DB AG
Planung, Ausschreibung und Baubegleitung der Verkehrsanlagen, der Stützbauwerke sowie aller im Baufeld befindlichen Versorgungsmedien einschl. aller Kreuzungsanträge mit den Anlagen der Deutschen Bahn
Trinkwasserleitung DN 150 und DN 200
Gasleitungsprovisorium DN 300 St, Gasleitung DN 200 PE sowie DN 400 St einschl. Hausanschlüsse
Stützbauwerke als Fertigteilbauwerke, Gebäudeunterfangung
Koordinieren aller an der Planung Beteiligten

Auftraggeber
Stadt Bautzen – Straßen- und Tiefbauamt
Abwasserbeseitigung Bautzen
Energie- und Wasserwerke Bautzen
Deutsche Telekom

Vorhaben
Die Gestaltung des Knotenpunktes am Eingang nach Bautzen, Dresdener Straße/Schliebenstraße, wurde vor der Entscheidung zum Kreisverkehr tiefgründig verkehrsplanerisch untersucht. Es wurde unter anderem ein Verkehrsversuch mit einem provisorischen Kreisverkehr über einen definierten Zeitraum durchgeführt, um diese Ergebnisse in die Planungen einfließen zu lassen. Der Bau des Kreisverkehrs war ein komplexes Vorhaben mit der Beteiligung aller relevanten Medien. Aufgrund der zentralen verkehrstechnischen Bedeutung des Knotenpunktes wurde dieser unter halbseitiger Sperrung bei laufendem Betrieb gebaut. Ebenfalls wurden die Medien unter Aufrechterhaltung des Betriebes erneuert.

Umfang der Ingenieurleistungen
planungsbegleitende Vermessung; Objektplanung Verkehrsanlagen LPh 1-7, Objektplanung Ingenieurbauwerke LPh 1-7 und Tragwerksplanung für ein Schachtbauwerk, sowie Örtliche Bauüberwachung VKA und IBW, Besondere Leistungen zu den Leistungsphasen 3 und 8 (wie Klärung der Grundstücksanschlüsse; Objektüberwachung Schachtumbau), Bau- und Bestandsvermessung

Bauausführung

2015/2016

Bauvolumen

Verkehrsanlagen:    ca. 841.000 € brutto
Abwasseranlagen:    ca. 268.000 € brutto
Versorgungsanlagen: ca. 288.400 € brutto

Fakten und Besonderheiten
Planung, Ausschreibung und Baubegleitung des provisorischen Kreisverkehrs
Planung, Ausschreibung und Baubegleitung des finalen Kreisverkehrs sowie aller im Baufeld befindlichen Medien
Kreisverkehr Durchmesser 32 m mit einer Kreisfahrbahn von 6 m
Kanalverlegung DN 200 und DN 300
Trinkwasserleitung DN 150 und DN 200
Gasleitung DN 150 PE und DN 300 St
Koordinieren aller am Bau Beteiligten

Ingenieurbüro GIL GmbH Bautzen und Dresden

Ingenieurbüro GIL GmbH Bautzen und Dresden

 

Auftraggeber
Freistaat Sachsen, LISt Gesellschaft für Verkehrswesen und ingenieurtechnische Dienstleistungen GmbH

Vorhaben
Im Kirnitzschtal, östlich von Bad Schandau, befindet sich das Bauwerk mit doppelten Rechteckdurchlass, bestehend aus Natursteinmauerwerk. Es befindet sich durch die Hochwasser in den Jahren 2010 und 2013, in einem mangelhaften Zustand. Das neue Bauwerk wird als massive Konstruktion mit geschlossener Sohle errichtet. So werden Auskolkungserscheinungen im Sohlbereich und unter den Widerlagern dauerhaftvermieden.

Umfang der Ingenieurleistungen
Planungsbegleitende Vermessung mit Eintragung Kataster und Leitungsbeständen, Objektplanung, IBW, Tragwerksplanung

Planungszeit
Beginn: November 2014
Ende:   voraussichtlich Ende 2020

Bauvolumen
ca. 447.000 Euro brutto

Fakten und Besonderheiten
Das Bauwerk überführt die Staatsstraße 165 über den Knechtsbach. Es wurde durch die Hochwasserereignisse von 2010 und 2013 stark beschädigt. Der vorhandene Durchlass ist ein doppelter Rechteckdurchlass aus Natursteinmauerwerk. Das eingebrochene Mittelauflager beeinträchtigt die Standsicherheit des Durchlasses erheblich, weswegen der Ersatzneubau vorgenommen werden muss. Das neue Bauwerk wird als massive Konstruktion in der Bauart eines Ortbetonrahmens im Rechteckquerschnitt mit geschlossener Sohle errichtet. Die Herstellung der Flachgründung erfordert die Einrichtung einer offenen Wasserhaltung durch einfache Fangedämme. Der Oberstromdamm dient hierbei gleichzeitig zur Überleitung in die bauzeitliche Bachverrohrung.
Begleitet wird der Durchlassneubau durch Straßenbauarbeiten über einen Abschnitt von ca. 60 m. Die Gradiente wird so verändert, dass der im Bestand auf dem Bauwerk befindliche Tiefpunkt um ca. 60 m in Richtung Bad Schandau verschoben wird. Dadurch kommt es zu einer Anhebung der Gradiente auf dem Bauwerk und letztlich zu günstigeren Durchflussquerschnitten. Die Bauausführung erfolgt unter Vollsperrung der S 165. Eine bauzeitliche Umfahrung zur Aufrechterhaltung des Verkehrs ist erforderlich und wird in Abstimmung mit der Naturschutzbehörde südlich des Bauwerks zwischen S 165 und Kirnitzsch errichtet.
Herausfordernd im Planungsprozess waren hier die Maßgaben der Wasserbehörde.

Ingenieurbüro GIL GmbH Bautzen und Dresden

Ingenieurbüro GIL GmbH Bautzen und Dresden
 
 

Auftraggeber
Landkreis Bautzen

Vorhaben
Die Kreisstraße 7271 als Nahverkehrsverbindung ist zur
Erneuerung innerhalb der Ortslage Pannewitz sowie zwischen
den Orten Pannewitz und Uhyst vorgesehen. Die Länge der
auszubauenden Straßenabschnitte beträgt 2.110 m. Innerorts
wird ein Gehweg angelegt. Gleichzeitig werden die
Straßenentwässerungsanlagen einschließlich der vor der
Einleitung ins Gewässer geforderten Versickerungs- und
Rückhalteanlage neu gebaut. Innerhalb der Verkehrsanlage
befinden ich zwei Durchlassbauwerke, welche ebenfalls
abgebrochen und neu errichtet werden. Die vorhandene
Löschwasserbevorratung muss den baulichen Anlagen der Straße
weichen und wird in der Ortslage neu gebaut

Umfang der Ingenieurleistungen
planungsbegleitende Vermessung;
Objektplanung Verkehrsanlagen LPh 1 bis 4;
Objektplanung Ingenieurbauwerke LPh 1 bis 4;
Tragwerksplanung LPh 1 bis 4;
Koordinierungsleistungen Baugrunduntersuchungen

Bauausführung
noch nicht bekannt

Bauvolumen
ca. 4.584.000 EUR brutto

Fakten und Besonderheiten
Fahrbahnerneuerung:
Zahlreiche Zwangspunkte innerhalb der Ortsdurchfahrt,
insbesondere im Bereich des Durchlassbauwerkes westlich
der Ortslage Pannewitz, Anbindungen an kommunale
Straßen und Zufahrten; Entwässerungsanlagen mit
nachgeschalteter Rückhalte- und Versickerungsanlage.
Fahrbahnerneuerung:
Breite: 5,50 m innerorts, 6,00 m außerorts
Länge 2.110 m
Bauwerke:
Die vorhandenen Bauwerke werden komplett
abgebrochen. Das Durchlassbauwerk über das
Pannewitzer Wasser (Gewässer II. Ordnung) ist als
Fertigteil-Rahmenelemente aus Stahlbeton mit Otterberme
geplant. Das Durchlassbauwerk über den Graben ist als
Stelztunnel aus vorgefertigten Stahlbeton
Rahmenelementen geplant.

 

Ingenieurbüro GIL GmbH Bautzen und Dresden

Ingenieurbüro GIL GmbH Bautzen und Dresden

Auftraggeber
Freistaat Sachsen LISt Gesellschaft für Verkehrswesen und ingenieurtechnische Dienstleistungen GmbH

Vorhaben
Das Brückenbauwerk überführt die Staatsstraße S 116 über das Butterwasser und befindet sich zwischen den Ortsteilen Rodewitz und Kirschau im Stadtgebiet der Stadt Schirgiswalde-Kirschau.Das Bauwerk bestand vor der Sanierung aus dem historischen Teil Naturstein-Gewölbebrücke von 1851 als Straßenbrücke und der parallel stehenden Radwegbrücke aus Holz auf Beton-widerlagern.Die Sanierung sah vor, die historische Gewölbebrücke zu erhalten und eine Lösung zu finden, die das Gewölbe überbaut und dennoch sichtbar sein lässt. Zudem war die Anforderung, den Radweg auf dem Überbau zu integrieren.

Umfang der Ingenieurleistungen
planungsbegleitende Vermessung; Planung der Sanierung der Brücke und der bauzeitlichen Umfahrung LPh 1-6 sowie LPh 8 mit Örtlicher Bauüberwachung

Planungszeit
Dezember 2014 bis Januar 2016

Bauausführung
März bis Dezember 2017

Bauvolumen
ca. 430.000 brutto

Fakten und Besonderheiten
Am vorhandenen Bauwerk Straßenbrücke wurde das Gewölbe und die Widerlager von oben her freigelegt. Die vorhandene Radwegbrücke wurde abgebrochen. Das Natursteinmauerwerk wurde an den später wieder sichtbaren Gewölbe-Teilen neu gesetzt und verfugt. Die Widerlager wurden aus Ortbeton neben dem Gewölbe neu hergestellt. Der Überbau wurde ebenfalls aus Ortbeton hergestellt. Der Radweg wird auf dem Überbau-Kragarm geführt. Das Gewölbe wurde auf diese Weise von den Verkehrslasten dauerhaft entlastet.

Konstruktion:  StB-Platte mit gelenkiger Lagerung, StB-  Widerlager auf Flachgründung

Querschnitt:   Platte, Vollquerschnitt, i. M. 0,56 m dick,  nicht gekrümmt

Gesamtlänge:   7,60 m Gesamtbreite:  13,3 m (zwischen Geländern), 8,0 m (zw. Borden)

Lichte Weite:  2,75

Ingenieurbüro GIL GmbH Bautzen und Dresden
 
Ingenieurbüro GIL GmbH Bautzen und Dresden
 
 

Auftraggeber
Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Vorhaben
Es sollte die mäßig frequentierte Kreisstraße 8742 im Ort Pfaffendort saniert werden. Hierbei handelte es sich um eine Maßnahme zur Beseitigung von Hochwasserschäden aus dem Jahr 2013. Die Gesamtlänge der auszubauenden Straßenabschnitte beträgt ca. 850 m. Der erste Bauabschnitt begann ca. 150 m südlich der Einmündung Staatsstraße 171 und endet an der ersten Kehre in Richtung Ortsmitte Pfaffendorf.
Der 2. Bauabschnitt beginnt ca. 25 m nördlich vom „Quirlweg“ und endet ca. 15 m nördlich vom „Alter Schulweg“. Der bereits verbunden mit einer anderen Baumaßnahme im Rahmen des Hochwassers nicht in Mitleidenschaft gezogene und fertig gestellte Abschnitt liegt mit einer Länge von 75 m dazwischen.

Umfang der Ingenieurleistungen
Verkehrsanlagen, Ingenieurbauwerke, planungsbegleitende Vermessung, örtliche Bauüberwachung, Nachtragsprüfung und Kostenkontrolle zu den Leistungsphasen 7 und 8 sowie die technische und kaufmännische Abwicklung der Baugrunduntersuchung, zeitlich getrennte Planung und Baudurchführung der Maßnahme ab Leistungsphase 6, Bauvermessung des 2. Bauabschnitts von Stat. 0,200 bis Stat.1,815.

Planungszeit

2014 – Juni 2017

Bauvolumen

Verkehrsanlagen:  670.000,00 Euro

Ingenieurbauwerk: 280.000,00 Euro

Fakten und Besonderheiten
Im Rahmen von Unwetterereignissen, einhergehend mit Starkregen, kam es aufgrund wild abfließendem Wassers zu Schädigungen auf den Abschnitten der K 8742. Diese sollten mit Hilfe einer dauerhaft ökonomisch vertretbaren Lösung beseitigt und realisiert werden. Der Querschnitt der Straße wurde mit einer wechselnden Dach- bzw. Pultgefälle gestalteten Querneigung ausgebildet. Die Fahrbahnbreite wird mit einer Breite von 4,75 m
bis 5,50 m im Abschnitt 1 und von 5,50 m im Abschnitt 2 realisiert.
Die K 8742 hat in diesen beiden Abschnitten die Aufgabe einer dörflichen Hauptstraße zu erfüllen. An ihr schließen Grundstückszufahrten von überwiegend Wohnbebauung sowie untergeordnete kommunale Straßen an. Die Streckengestaltung wird durch die angrenzende Bebauung geprägt. Zwangspunkte sind deren Einfriedungen und Zufahrten.

Auftraggeber
Freistaat Sachsen
Landesamt für Straßenbau und Verkehr, NL Bautzen

Vorhaben
Westlich von Bautzen, zwischen Dreistern und Göda wurde straßenbegleitend entlang der Staatsstraße 111 von der Bushaltestelle Dreistern (VNK 4852132+0,343) bis zum bestehenden Ausbauende des Radweges östlich von Göda (NNK 48521323+2,555) ein 2,50 m breiter Radweg angebaut und damit die radverkehrliche Verbindung zwischen Göda und Bautzen komplettiert. Die Länge des auszubauenden Abschnittes betrug ca. 2.510 m. Das Vorhaben umfasst einen der beiden Bauabschnitte der Gesamtmaßnahme „B 6 – Radweg Dreistern – Rothnaußlitz“. Die B 6 ist zwischenzeitlich umgewidmet in S 111. Die Gesamtmaßnahme wurde durch unser Büro in den Jahren 2010/2011 und 2015 im Planfeststellungsverfahren begleitet. Dazu gehörte neben der Planung des Abschnittes zwischen Dreistern und Göda auch die Koordinierung der an der Planung beteiligten Fachplaner und die Mitwirkung im Anhörungsverfahren.

Umfang der Ingenieurleistungen
planungsbegleitende Vermessung; Objektplanung Verkehrsanlagen LPh 1-6 einschließlich Begleitung des Planfeststellungsverfahrens; Objektplanung Ingenieurbauwerke LPh 2 und 3, 6 einschl. Tragwerksplanung, Massenberechnung im Zuge der Abrechnung

Bauausführung
2016

Bauvolumen
ca. 760.000 € brutto

Fakten und Besonderheiten
Die Planung des Radweges umfasste neben der technischen Planung der Verkehrsanlage auch die Planung von Stützbauwerken und zwei Bushaltestellen sowie die umfassende Nachweisführung der schadlosen Ableitung des Niederschlagswassers und Planung der Entwässerungsanlagen.
Baulänge des Radweges: 2.510 m

Stützbauwerke:

Winkelstützwand Länge 35 m, entlang eines Wohn-gebäudes

Stützmauer Länge 40 m, entlang eines
Wohngebäudes; Herstellung der Stützwand im
Pilgerschrittverfahren

Wasser- und witterungsempfindliche Böden, besondere Gründungsanforderungen

Ingenieurbüro GIL GmbH Bautzen und Dresden

Ingenieurbüro GIL GmbH Bautzen und Dresden

Ingenieurbüro GIL GmbH Bautzen und Dresden
 

Auftraggeber
Landesamt für Straßenbau und Verkehr
NL Bautzen

Vorhaben
Die Durchlassbauwerke Bw C-01, Bw C-02 und Bw C-03 sind vorhandene Steindecker-Bauwerke, die durch die Starkniederschläge im August 2010 und den damit einher gehenden Hochwasserabflüssen im Gewässer Schwarzwasser 1 im Ortsteil Cossern beschädigt. Zudem erwiesen sich die drei Durchlassbauwerke als hydraulisch überlastet.
Zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit und zur Verbesserung der hydraulischen Leistungsfähigkeit des Durchlasses wird auf Grund der geringen lichten Breiten der Bestandsbauwerke der Neubau aller drei Durchlässe erforderlich.

Umfang der Ingenieurleistungen
planungsbegleitende Vermessung; Objektplanung Durchlassbauwerke LPh 1-4, 6 sowie LPh 8 mit Örtlicher Bauüberwachung, Tragwerksplanung LPh 2 und 3, Bauvermessung

Bauausführung
April bis Oktober 2014

Bauvolumen
ca. 315.300 € brutto

Fakten und Besonderheiten
Das abzutragende Bauwerk C01 war ein Kulturdenkmal nach § 2 Sächsisches Denkmalschutzgesetz. Entsprechend den Vorschriften des SächsDenkmalSchG wurde der Durchlass unter Verwendung von vorhandenen und neuen Granitbalken wieder als Steindecker errichtet. Die Widerlager wurden aus Ortbeton mit einer Vormauerung aus Granit gefertigt. Diese Gestaltung wurde auch für die anschließenden Stützmauern übernommen. Sie wurden aus Stahlbeton mit einer Vormauerung aus Granit hergestellt.
Die Bauwerke C02 und C03 wurden wegen ihrer geringen lichten Weite aus vorgefertigten Stahlbeton-Rahmenelementen hergestellt. Auch hier wurden die angrenzenden Stützmauern aus Stahlbeton mit einer Vormauerung aus Granit errichtet.
Die Beprobung des Grundwassers ergab sehr stark betonangreifende Eigenschaften. Die Bauausführung erfolgte unter Einrichtung einer geschlossenen Wasserhaltung (Vakuumanlage).

 

 

Ingenieurbüro GIL GmbH Bautzen und Dresden
Bw-C01_vorher

 

Ingenieurbüro GIL GmbH Bautzen und Dresden
Bw-C01_nachher
 
 
 
 

Auftraggeber
Gemeinde Großpostwitz

Vorhaben
Zwischen der S 116 in der Ortslage Großpostwitz (Großpostwitz) und der B 96 in der Ortslage Halbendorf (Schirgiswalde – Kirschau) verläuft auf ca. 2.100 m die Trasse der ehemalige Bahnstrecke Großpostwitz–Löbau. In Halbendorf schließt der Radweg an den bereits fertiggestellten Abschnitt Halbendorf – Löbau an. Die Weiterführung bildet den Lückenschluss des Radweges der stillgelegten Bahnlinie zwischen Großpostwitz und Löbau. Der Radweg lädt dann auf einer Länge von insgesamt ca. 20 km zum familienfreundlichen Radwandern abseits der Straßen ein. Zudem wurde und wird mit dem Bau des Radweges gleichzeitig eine radtouristische Verbindung der Radfernwege „Spreeradweg“ und „Sächsische Städteroute“ geschaffen.
Innerhalb der auszubauenden Trasse befindet sich das unter Denkmalschutz stehende Brückenbauwerk „Klimperbrücke“ über die Spree. Die Sanierung der „Klimperbrücke“ wird derzeit ebenfalls vorbereitet und wird gleichzeitig mit dem Bau des Radweges umgesetzt.

Umfang der Ingenieurleistungen
planungsbegleitende Vermessung, Objektplanung Verkehrsanlagen LPh 2-4, Koordinierung der Fach-planerleistungen Landschaftspflegerischer Begleitplan und Artenschutzfachbeitrag

Bauausführung
derzeit in Planung

Bauvolumen
ca. 444.000 € brutto
(gemäß Kostenschätzung 04/2019)

Fakten und Besonderheiten
Das vorhandene Schotterbett, die begleitende Vegetation (insbesondere Gehölzstruktur) und das Brückenbauwerk über die Spree bieten zahlreiche Strukturen, die für das Vorkommen besonders streng geschützter Arten geeignet sind. Die Bauausführung der bereits ausgebauten Streckenabschnitte des Radweges auf der früheren Eisenbahnlinie zeigte, dass für die Herstellung der Tragschicht mit unterschiedlichen Methoden der Wiederverwendung des Gleisschotters gearbeitet werden muss.

Die Möglichkeiten sind folgende:
Aufbrechen des Gleisschotters auf eine Körnung 0/32 und 0/45 für eine homogene tragfähige Schicht oder Aufbringen und Einwalzen von feinkörnigem Material. Beide Verfahren sind erfolgreich eingesetzt worden.

 

Ingenieurbüro GIL GmbH Bautzen und Dresden

 

Ingenieurbüro GIL GmbH Bautzen und Dresden
 

 

 
 
 

Auftraggeber
Landesamt für Straßenbau und Verkehr, NL Bautzen
Gemeinde Cunewalde

Vorhaben
Zwischen der B 96 in der Ortslage Halbendorf (Schirgiswalde – Kirschau) und Löbau verläuft der Radweg auf ca. 31,4 km die Trasse der ehemalige Bahnstrecke Großpostwitz–Löbau. Der Radweg lädt zum familienfreundlichen Radwandern abseits der Straßen ein. Zudem wurde mit dem Bau des Radweges gleichzeitig eine radtouristische Verbindung der Radfernwege „Spreeradweg“ und „Sächsische Städteroute“ geschaffen. Innerhalb der ausgebauten Trasse befinden sich mehrere Durchlassbauwerke in unterschiedlichen Bauausführungen, deren Erneuerung oder Sanierung innerhalb der Baumaßnahme durchgeführt wurden. An den Durchlassbauwerken anschließend oder weiterführend wurden die Entwässerungseinrichtungen wie Rohrleitungen oder Gräben ebenfalls ausgebaut und wasserrechtlich gesichert.

Umfang der Ingenieurleistungen
Planungsbegleitende Vermessung der Ingenieurbauwerke, Objektplanung Verkehrsanlagen LPh 2-6,7,9 Objektplanung Ingenieurbauwerke LPh 2-6, Tragwerksplanung LPh 1 bis 3, 6, Örtliche Bauüberwachung im 2. und 3. Abschnitt und der weiterführenden Entwässerung, Koordinierung der Baugrunduntersuchungen, Erstellung der Bestandsunterlagen

Bauausführung
2012 bis 2016

Bauvolumen
ca. 2.060.000 € brutto

Fakten und Besonderheiten
Die Radwegbreite beträgt 2,50 m. Beidseitig ist ein 50 cm breites Bankett realisiert. Auf Dämmen mit steilen Böschungen sind Absturzsicherungen in Form von Geländern (h =1,30 m) gebaut. Der Radweg kreuzt Straßen, Wege und Grundstückszufahrten.

Das vorhandene Schotterbett wurde durch Aufbrechen des Gleisschotters auf eine Körnung 0/32 und 0/45 reduziert. Auf den Gleisschotter wurde feinkörniges Material im Form von Splitt der Körnung 0/8mm in einer Menge von 80 kg/m² aufgebracht und mittels Einwalzen die Hohlräume des Schotterbettes gefüllt, so dass eine homogene tragfähige Schicht entsteht. Anschließend erfolgte der Aufbau des Radweges gemäß gemäß RStO 01 unter Beachtung der Besonderheiten der ungebundenen Tragschicht. Der Aufbau des Radweges beträgt 45 cm. 

In Vorbereitung der Sanierung und Erneuerung der Durchlassbauwerke und Entwässerungseinrichtungen wurden Voruntersuchungen und Inspektionen durchgeführt. Die Ergebnisse wurden interpretiert und Handlungsempfehlungen erarbeitet.
Der Handlungsempfehlung folgend wurden Durchlassbauwerke erneuert und Sanierung und ebenfalls die weiterführenden Entwässerungseinrichtungen.

 

Ingenieurbüro GIL GmbH Bautzen und Dresden

 
 
Ingenieurbüro GIL GmbH Bautzen und Dresden
 

Auftraggeber
Landesamt für Straßenbau und Verkehr, NL Bautzen

Vorhaben
Der Kreisverkehr nördlich der Ortslage Cölln (Gemeinde Radibor) wurde Mitte der 1990er Jahre neu gebaut. Der Kreisverkehr wies in den Asphaltschichten Risse und Alterungserscheinungen auf, die auf die auftretenden, für
den Kreisverkehr typischen Kräfte zurückzuführen sind. Der gebundene Oberbau aus Asphalt wurde durch eine Halbstarre Decke ersetzt und die Bankette erneuert. Die Geometrie des Kreisverkehres wurde nicht verändert. Die anschließenden Äste wurden auf die erforderliche Länge
über ca. 80 m jeweils mit instandgesetzt.

Der Kreisverkehr hat folgende Maße:

– Außendurchmesser 45 m
– Innendurchmesser 23 m
– Kreisfahrbahn 6 m

Der Durchlass DN 400 B unterhalb der B 96 in Richtung Cölln wurde halbseitig instandgesetzt.

Umfang der Ingenieurleistungen
planungsbegleitende Vermessung; Beauftragung, Koordinierung und Integration der Voruntersuchungen zum Baugrund, Objektplanung Verkehrsanlagen LPh 1,3,5,6 sowie Bauvermessung

Bauausführung
2018

Bauvolumen
ca. 582.000 € in brutto

Fakten und Besonderheiten
Der Konstruktionsaufbau wurde nach dem Merkblatt für die Herstellung von Halbstarren Deckschichten (Ausgabe 2004) für hohe statische und dynamische Belastungen ermittelt. „Die Halbstarre Deckschicht verbindet die guten Eigenschaften von Asphalt und Beton. Halbstarre Deckschichten bestehen aus einem hohlraumreichen Asphalttraggerüst und einem speziellen, modifizierten Verfüllmörtel, der mit dem zweiten Arbeitsgang in die Hohlräume des Asphalttraggerüstes eingebracht wird. Die Einzelkomponenten Asphaltraggerüst und Mörtel werden unabhängig voneinander hergestellt, und ergeben erst im Verbund die Halbstarre Deckschicht.“ [übernommen von: Gütegemeinschaft Halbstarre Deckschichten e. V.]

Das bauausführende Unternehmen muss die Fachkunde per Zertifikat nachweisen oder eine Fremdüberwachung einsetzen.

Ingenieurbüro GIL GmbH Bautzen und Dresden

Ingenieurbüro GIL GmbH Bautzen und Dresden

Auftraggeber
Landesamt für Straßenbau und Verkehr
Niederlassung Bautzen

Vorhaben
Der zu planende Bauabschnitt befindet sich im östlichen Teil der Ortslage Rammenau in unmittelbarer Nähe der Großen Kreisstadt Bischofswerda. Die Planung sieht vor, den bestehenden Knotenpunkt B 98 / S 158 in Rammenau durch einen kleinen Kreisverkehr mit Außendurchmesser 45 m zu ersetzen. Der nördliche Ast des Knotenpunktes (S 94) wird über 120 m außerhalb der Ortsdurchfahrtsgrenze ausgebaut. Der Anbau eines Radweges gehört mit zum Bauvorhaben ebenso wie die Verbreiterung des vorhandenen Gehweges zum gemeinsamen Geh- und Radweg. Mit der Umgestaltung der Verkehrsanlage wird zudem der Bau zweier ottergerechten Durchlässe notwendig. Zu den Ausgleichsmaßnahmen gehört u.a. das Offenlegen der Grabenverrohrung zwischen Niederteich und S 158 und Entwicklung einer artenreichen Feuchtwiese von ca. 5.000 m2.

In der Phase der Vorplanung wurden mehrere Variantenunter-suchungen durchgeführt. Es handelt sich um Varianten der Knotenpunktgestaltung, Varianten der Anbindung einer Kreisstraße sowie Varianten der Anbindung eines Wohngebietes. Alle wurden in mehreren Erörterungsterminen differenziert vorgestellt und bewertet. Die Entscheidung fiel auf den kleinen Kreisverkehr als Knotenpunkt, sowie die Anbindung der Kreisstraße mit Linksabbiegespur.

Umfang der Ingenieurleistungen
planungsbegleitende Vermessung; Planung der Verkehrsanlagen LPh 1-4 einschließlich Begleitung des Planfeststellungsverfahrens

Planungszeit

2002 – 2017

Bauvolumen

ca. 2.465.000 € brutto

Fakten und Besonderheiten
Die Planung des neuen Knotenpunktes als Kreisverkehr umfasste neben der technischen Planung der Verkehrsanlage auch die Planung von Entwässerungsanlagen sowie die umfassende Nachweisführung der schadlosen Ableitung des Niederschlagswassers.
Weiterhin erfolgte die Beauftragung, Koordinierung und Integration der Voruntersuchungen zum Baugrund und die Verkehrsplanerische Untersuchung.
Koordinierung weiterer Voruntersuchungen wie FFH-Vorprüfung.

 

 

 

Auftraggeber
Landesamt für Straßenbau und Verkehr, NL Leipzig

Vorhaben
Im Zuge der Bestandserhaltung wird das Bauwerk 1 an der
B 183 von Torgau nach Bad Düben, welches die Bundesstraße mit einem Anschlussgleis zur Muna unterführt, instandgesetzt. Ein Einfeldbauwerk, welches die B 183 in gekrümmter Trassierung und mit einem Kreuzungswinkel von 79,90 gon überführt. Widerlager und Flügel werden saniert. Risse mit Injektion aus Reaktionsharz verfüllt und die Oberfläche durch Auftrag einer Feinschicht aus Spritzmörtel behandelt. Die Kappen werden abgebrochen und neu hergestellt. Geländer und Schutzeinrichtungen erhalten Korrosionsschutz. Die Entwässerung der Brücke wird seitlich von dieser neu gestaltet.

Umfang der Ingenieurleistungen
Objektplanung Ingenieurbauwerke LPh 1 und 2, Tragwerksplanung LPh 1 und 2

Bauausführung
noch nicht begonnen

Bauvolumen
ca. 262.000 EUR brutto (Kostenschätzung Mai 2020)

Bauwerksdaten

Querschnitt: Stahlbeton BT 70 Fertigteilträger

Gesamtlänge:  10,24 m

Gesamtbreite: zwischen den Borden 7,50 m,
              zwischen den Geländern 13,32 m

Lichte Weite: 9,15 m

 

 

 

Auftraggeber
Stadt Schirgiswalde-Kirschau

Vorhaben
Die im Flussauenbereich der Spree gelegenen Brücken über die Spree und über den Flutgraben wurden durch das Hochwasser vom Juni 2013 überströmt. Beide Brücken wurden nach dem Hochwasser geprüft und die Sanierung bzw. der Ersatzneubau favorisiert. Die Widerlager der Flutmuldenbrücke wurden saniert und der Überbau in Ortbeton erneuert. Die Spreebrücke wurde einschließlich Gründung neu gebaut. In diesem Zusammenhang wurde für die Spreebrücke eine angemessene Hochwasser-sicherheit erreicht.

Umfang der Ingenieurleistungen
planungsbegleitende Vermessung; Objektplanung Ingenieurbauwerke LPh 1 bis 8, Tragwerksplanung LPh 1 bis 6 mit besonderen Leistungen, Prüfen von Nebenangeboten, Örtliche Bauüberwachung, Bauvermessung

Bauausführung
September 2018 bis Juli 2019

Bauvolumen
ca. 670.000 EUR brutto

Fakten und Besonderheiten

Brückenbauwerk Spreebrücke:
Das alte Bauwerk wurde komplett abgebrochen und neu als Stahlbeton-Plattenkonstruktion auf Bohrpfählen errichtet. Durch die Zwangspunkte der angrenzenden Straßen und Plätze sowie der geforderten Querschnittshöhe unter der Brücke musste die Überbaukonstruktion sehr schlank ausgebildet werden. Es wurde ein hochfester Beton verwendet, der als Fertigteil eingehoben wurde.

Querschnitt: Fertigteil Sonderbeton,  Platte gewölbt (Stich 10 cm) direkt befahrbar, 80 gon zur Gewässerachse, Vollquerschnitt, im Stich 0,41 m dick
Gründung:    Bohrpfahlgründung
Gesamtlänge:  13,20 m
Gesamtbreite:  3,00 m
Lichte Weite: 11,00 m

Brückenbauwerk Flutmulde:
Der Überbau der Brücke wurde abgebrochen und neu als Stahlbeton-Plattenkonstruktion auf den vorhandenen Widerlagern vor Ort hergestellt.

Querschnitt:  Ortbeton, Vollquerschnitt, 0,30 m dick
Gründung:     vorhandene Widerlager aus Naturstein wurden saniert; hinter den Widerlagern wurden flach gegründete Stb- Winkelstützmauern angeordnet
Gesamtlänge:  9,50 m
Gesamtbreite: 3,00 m
Lichte Weite: 6,76 m

 

 

 

 

 

Auftraggeber
Abwasserbeseitigung Bautzen

Vorhaben
Das Abwasserbeseitigungskonzept der Stadt Bautzen sieht vor, das in Salzenforst (400 EW) anfallende Schmutzwasser zur Kläranlage Dreikretscham zu transportieren und dort zu behandeln. Dafür war der Bau der Abwasserdruckleitung von Salzenforst nach Oberuhna notwendig. Nach Fertigstellung der öffentlichen Schmutzwasserkanalisation im Ortsteil Oberuhna und der Überleitung in die vorhandene öffentliche Schmutzwasserkanalisation des Ortsteiles Bolbritz im Jahr 2015, waren die technischen Voraussetzungen dafür gegeben.

Umfang der Ingenieurleistungen
planungsbegleitende Vermessung; Objektplanung Ingenieurbauwerke LPh 1-9 sowie Örtliche Bauüberwachung, Besondere Leistungen zu den Leistungsphasen 1, 4 und 8, Bau- und Bestandsvermessung

Bauausführung
Juli bis Oktober 2018

Bauvolumen
ca. 465.000 € brutto

Fakten und Besonderheiten
Die Abwasserdruckleitung führt im Längsschnitt unter einer klassifizierten Straße (sehr tiefer Einschnitt) hindurch sowie unter dem Gewässer. Dabei ist das Gefälle der Leitung vom Pumpwerk bis zum Druckausmündungsschacht stetig fallend.
Die Funktionsfähigkeit des Gesamtsystems der Abwasserdruckleitung erfordert außerdem automatische Be- und Entlüftungsventile sowie Spülarmaturen.

Errichtung Abwasserpumpwerk im öffentlichen Straßenbereich
Bau des zweiten Teilabschnittes der Abwasserüberleitung in HDPE da 110×6.6 SDR17 – Baulänge: 1.630 m
Querung Gewässer II. Ordnung „Milkwitzer Wasser“ in geschlossener Bauweise
Rückbau vorhandene Kläranlage

Ingenieurbüro GIL GmbH Bautzen und Dresden

 

Ingenieurbüro GIL GmbH Bautzen und Dresden
 

 

 

 

 

 

Auftraggeber
Stadt Wilthen

Vorhaben
Das als offenes Gewässer II. Ordnung durch Wilthen fließende „Butterwasser“ wird im Werksgelände der Wilthener Weinbrennerei in einem rechteckigen Kanal, gebaut in den 1930er Jahren, geführt und befindet sich über nahezu die gesamte Strecke unterhalb von Gebäuden und Gleisen. Der Rechteck-Kanal besteht aus örtlich hergestellten U-Profilen mit einer Abdeckung aus Plattenbalken. Die hydraulische Leistungsfähigkeit des Kanals wurde nachgewiesen, sodass die Sanierung des Kanals im bestehenden Bauwerk geplant werden konnte und eine Erneuerung mit Vergrößerung des Profils ausschied. Die statische Tragfähigkeit allerdings musste im Bereich der Plattenbalken ertüchtigt werden, denn die Bewehrung der Balken lag durch die starke Korrosion zum Teil frei.
Die Wände und Deckenbereiche des Kanals wurden mit Spritzbeton saniert. Das Sanierungsverfahren umfasste weiterhin den Einbau von Bewehrungskörben zwischen den Trägern der vorhandenen Deckenkonstruktion. Sie wurden mit Ankerstäben seitlich in den Kanalwänden eingebunden und mit Spritzbeton ausbetoniert. Die Wandflächen wurden mit einer 5 cm starken Spritzbetonschicht versehen. Der Sohlbereich inkl. Trockenrinne wurde mit einer ebenfalls bis zu 5 cm starken Schicht aus Zementmörtel geschlossen und oberflächig geglättet.
Vor dem Eintrittsbereich in den geschlossenen Kanal wurden das vorhandene Wehr und der Feuerlöschteich abgebrochen und der gesamte Bereich naturnah und einer kleinen Ufermauer neu gestaltet. Als Löschwasservorrat dient jetzt ein oberirdischer Löschwassertank. Die Funktionsweise ist auf die Steuerung der Löschwasseranlage innerhalb der Wilthener Weinbrennerei abgestimmt.

Umfang der Ingenieurleistungen
planungsbegleitende Vermessung; Objektplanung Sanierung Butterwasserkanal, Löschwasserbehälter und Ufermauer LPh 1-8 sowie LPh 8 mit Örtlicher Bauüberwachung, Tragwerkspklanung LPh 2 bis 6, Bauvermessung; Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination (SiGeKo)

Planungszeit
Juli 2013 bis August 2018

Bauausführung
Mai 2017 bis Juli 2019

Bauvolumen
Sanierung Butterwasserkanal: ca. 287.000 € brutto
Löschwasserbehälter:         ca. 425.000 € brutto
Ufermauer:                   ca. 125.000 € brutto

Fakten und Besonderheiten
Der Butterwasserkanal innerhalb des Werksgeländes hat eine Geometrie von 1,30 m Höhe innen und einer Breite innen von 2,50 m. Vor Beginn folgender Arbeiten wurden Trag- und Arbeitsgerüste, Fangedämme und Gewässerverrohrungen sowie eine Grundwasserabsenkung und -einleitung errichtet. Die Bewehrung musste eingebracht und vor Ort händisch montiert werden. Die Vorbereitung der Baustelle umfasste einen Hochwassermaßnahmeplan, der bei Hochwasser vorsah, die Baustelle zu fluten. Dieses Ereignis blieb aus, die Bauarbeiten konnten ohne Zwischenfall erfolgen. Für die Dauer der Bauzeit wurde der Kanalabschnitt des Gewässers abgesperrt und über den Umflutkanal „Mühlgraben“ geführt.
Um die Löschwasserversorgung während der Bauzeit aufrecht zu halten, wurde für die Dauer der Bauzeit der Löschwasserteich zur Baugrube des Behälters mittels Spundwand abgeriegelt. Das Holzwehr am Teichausgang blieb geschlossen. Damit stand im eingestauten Teil des Teiches die erforderliche Löschwassermenge zur Verfügung.

 

Ingenieurbüro GIL GmbH Bautzen und Dresden

 

Ingenieurbüro GIL GmbH Bautzen und Dresden

 

Auftraggeber
Zweckverband Wasserversorgung Pirna/ Sebnitz

Vorhaben
Innerhalb einer umfangreichen Sanierung des
Trinkwassernetzes wurde mit der Bahnquerung am Bruno-
Dietze-Ring eine noch offene Lücke des sanierten Netzes
geschlossen. Die neue Trinkwasserversorgungsleitung PE
DN 200 wurde in das im Pressbohrverfahren eingefahrene
Schutzrohr St DN 400 eingezogen. Parallel zur Verlegung
der Trinkwasserleitung wurde im Auftrag der ENSO eine
Gashochdruckleitung unter den Gleisen verlegt. Die
Trassierungen beider Leitungen und die späteren
Verlegearbeiten waren zu koordinieren. Herausfordernd in
diesem Vorhaben waren die beengten Platzverhältnisse an
Start- und Zielgrube. Beide Gruben mit Gründungstiefen um
3 m befanden sich in privatem bzw. privat genutztem
Gelände, in einem schmalen Korridor zwischen
Garagenkomplex und Kleingartenanlage sowie unmittelbar
an einem Kindergarten. Zudem wurden im Bereich der
Startgrube Felsblöcke der Bodenklasse 7 angetroffen, die
den Einsatz von Felsmeißeln erforderlich machten.

Umfang der Ingenieurleistungen
planungsbegleitende Vermessung, Antragsunterlagen für
Kreuzung und Stilllegung unter Anlagen der Deutschen
Bahn, Objektplanung Lph. 5 bis 8 einschließlich Örtlicher
Bauüberwachung
Mitwirkung an der Beschaffung der Zustimmung zur
Grundstücksbenutzung
Kostenkontrolle, Absteckung und Kontrollmessungen
während der Bauausführung, Bestandsvermessung

Planungszeit
März bis April 2016

Bauausführung
Juni bis November 2016

Bauvolumen
ca. 100.300 € brutto

Ingenieurbüro GIL GmbH Bautzen und Dresden
 
Ingenieurbüro GIL GmbH Bautzen und Dresden
 

Auftraggeber
Stadt Bautzen
Hoch- und Tiefbauamt

Vorhaben
Die Stadt Bautzen plant derzeit den grundhaften Ausbau der Paulistraße in Bautzen. In diesem Zuge werden durch die Energie- und Wasserwerke Bautzen GmbH sowie den Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung Bautzen Trinkwasser- und Gasleitungen sowie Regen- und Schmutzwasserkanal ausgetauscht und die Grundstücke neu angebunden.

Die Baumaßnahme soll abschnittsweise ab dem Jahr 2021 zur Ausführung gelangen.

Umfang der Ingenieurdienstleistungen
planungsbegleitende Vermessung als Planungsgrundlage für Planung der Verkehrsanlagen als auch der Ingenieurbauwerke:

Erfassung der Örtlichkeit auf einer Trassenlänge von ca. 1.400 m mit durch schnittlicher Trassenbreite von ca. 40 m
Leistungserbringung über die erforderlichen Grundleistungen der Lph. 1 – 4 pbV
besonderes Augenmerk liegt auf der Übernahme der vorhandenen Leitungsbestände sowie der Generierung des DGM
die zu erstellenden Festpunkte sind so anzulegen, dass sie auch im Zuge der späteren Bauausführung genutzt werden können

Bearbeitungszeitraum
November 2018 bis Januar 2019

Ingenieurbüro GIL GmbH Bautzen und Dresden

 

Ingenieurbüro GIL GmbH Bautzen und Dresden
 

Auftraggeber
Landesamt für Straßenbau und Verkehr
Niederlassung Bautzen

Vorhaben
Für die Realisierung des Vorhabens sollte zunächst eine Voruntersuchungsunterlage nach der RE2012 erarbeitet werden. Mit den Planungen dazu wurden u.a. folgende Ziele verfolgt:
Erneuerung der vorhandenen Verkehrsanlagen vom Bestand ausgehend, unter Einhaltung der RASt 06
Schaffung einer verkehrsgerechten Führung für den Radverkehr
Einrichtung einer Aufstellfläche/ Linksabbiegestreifen auf der B 97 im Knotenbereich zur S 56 unter Beibehaltung der Fußgänger-LSA
Länge des Ausbauabschnittes ca. 900 m

Umfang der Ingenieurleistungen
planungsbegleitende Vermessung:

Erfassung der Örtlichkeit auf einer Trassenlänge ca. 900 m mit durchschnittlicher Trassenbreite von ca. 30 m
Leistungserbringung über die erforderlichen Grundleistungen der Lph. 1 – 4 der pbV
besonderes Augenmerk liegt auf der Übernahme der vorhandenen Leitungsbestände, der Generierung des DGM sowie dem Erfassung der Fahrbahnmarkierungen
die zu erstellenden Festpunkte sind so anzulegen, dass sie auch im Zuge der späteren Bauausführung genutzt werden können

Bearbeitungszeit
Juni bis August 2018

 

Ingenieurbüro GIL GmbH Bautzen und Dresden

 

Ingenieurbüro GIL GmbH Bautzen und Dresden

Auftraggeber
Abwasserzweckverband „Kleine Spree“

Vorhaben
Der Ort Cölln gehört zum Gemeindegebiet Radibor und befindet sich an der Bundesstraße B 96 zwischen Hoyerswerda und Bautzen. Im Jahr 2004 wurde für die Abwasserbehandlung des in Cölln anfallenden Schmutzwassers eine Kläranlage im kombinierten Biofilm–Belebtschlamm-Verfahren mit 2 Behältern gebaut. Die noch aus der Abwassereinigungsanlage vorher bestehende Mehrkammergrube wurde zur mechanischen Vorklärung genutzt.
Diese vorhandene biologische Kläranlage wurde 2019 von 200 EW auf 400 EW erweitert.

Umfang der Ingenieurdienstleistungen
planungsbegleitende Vermessung; Planung der Erweiterung der Kläranlage LPh 1-8, Örtliche Bauüberwachung und weitere Besondere Leistungen im Zusammenhang mit der Bauausführung, Bauvermessung, Bestandsaufnahme

Planungs- und Bauzeiten
November 2018 bis Oktober 2019

Bauvolumen
ca. 207.400 Euro brutto

Fakten und Besonderheiten
Die vorhandene Vorklärung-Schlammspeicher-Kombination (Vorklärbecken) wurde erhalten. Der Verteilerschacht DN 1000 zu den Straßen 1 und 2 nach der Vorklärung wurde neu gebaut. Ebenfalls wurde die gesamte Steuerungstechnik neu gebaut. Der Betrieb der beiden Straße läuft jeweils eigenständig.

Erweiterung der Kläranlage (Kapazität 400EW) umfasste folgenden Leistungsumfang:
Verteilerschacht 1
Belebungsbecken 1 Straße 2
Belebungsbecken 2 Straße 2
Nachklärbecken Straße 2
Umbau Probenahmeschacht
Gebläsestation
Verbindende Rohrleitungen
Schalt- und Steueranlage

Ingenieurbüro GIL GmbH Bautzen und Dresden

Ingenieurbüro GIL GmbH Bautzen und Dresden

Ingenieurbüro GIL GmbH Bautzen und Dresden

Auftraggeber
Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung Bautzen

Vorhaben
Für den Ort Oehna wurde vor der Objektplanung eine Kosten Nutzen – Analyse mit dem Ziel erarbeitet, zu überprüfen, welche Variante der Entsorgung und Behandlung des Schmutzwassers langfristig die wirtschaftlichste Lösung ist. Ergebnis der Untersuchung war eine zentrale Lösung der Schmutzwasserentsorgung. Dabei stand am Ende noch die Entscheidung darüber, welcher Behandlung das Schmutzwasser zugeführt wird. Diese Entscheidung wurde auf der Grundlage einer Variantenuntersuchung zwischen der Variante der Überleitung des Schmutzwassers in die Ortskanalisation des Ortsteiles Teichnitz oder der Variante einer eigenen Ortskläranlage (semizentrale Lösung) getroffen. Hierbei wurde neben der Wirtschaftlichkeit vor allem die Genehmigungsfähigkeit einer Abwasserbehandlungsanlage mit Einleitung des gereinigten Abwassers in den Stausee in Bautzen betrachtet und mit den Genehmigungsbehörden sowie der Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen vorabgestimmt.
Geplant und gebaut wurde ein Schmutzwassernetz mit einer semizentralen biologischen Abwasserbehandlungsanlage 100 EW zur Behandlung des Schmutzwassers.

Umfang der Ingenieurleistungen
Kosten – Nutzen – Analyse, planungsbegleitende Vermessung, Planung Kanalnetz LPh 1-9, einschl. Örtliche Bauüberwachung, Bauvermessung, Bestandsvermessung; Planung Überleitung mit Pumpstation LPh 1-3; Planung Kläranlage LPh 1-9, Einzelobjektplanung Betriebsgebäude LPh 1-9, Örtliche Bauüberwachung alle Objekte, Bauvermessung, Bestandsaufnahme

Planungs- und Bauzeiten
Planungsbeginn: Mai 2012
Bauzeit: Juni 2015 bis April 2016

Bauvolumen
Kläranlage:  ca. 181.000 € (brutto)
Ortsnetz:    ca. 450.300 € (brutto)

Fakten und Besonderheiten
Mit der geplanten direkten Einleitung des gereinigten Abwassers in die Talsperre Bautzen, ein registriertes Badegewässer nach EU-Badegewässerverordnung, sind strenge Anforderungen an bestimmte Inhaltsstoffe verbunden. Die geplante Anlage wird deshalb so konzipiert, das neben der Kohlenstoffelimination auch eine weitest gehende Phosphorelimination (bis ≤ 2 mg/l Pges) erfolgt, sowie mikrobiologische Parameter überwacht werden.
Neubau der Kläranlage (Kapazität 100EW) umfasste folgenden Leistungsumfang:

Becken 1 – Vorklärung 1
Becken 2 – Kombibecken, bestehend aus Vorklärung 2 und Biostufe WSB
Becken 3 – Biostufe Belebung
Becken 4 – Nachklärung
Schlammstapelbehälter
Probenahmeschacht
Betriebsgebäude
Gebläsestation
Dosieranlage zur Phosphatfällung
Verbindende Rohleitungen
Anlage zur Zwangsentlüftung im Schachtbauwerk
Elektroinstallation incl. Außenbeleuchtung
Schalt- und Steueranlage
Erdung/Blitzschutz
Zufahrt (Asphalt)
Einfriedung/Toranlage
Begrünung/Bepflanzung incl. Fertigstellungs- und Gewährleistungspflege

 

Ingenieurbüro GIL GmbH Bautzen und Dresden

 

Ingenieurbüro GIL GmbH Bautzen und Dresden

 

Ingenieurbüro GIL GmbH Bautzen und Dresden

 

Auftraggeber
Abwasserzweckverband Bautzen

Vorhaben
Die Kläranlage Dreikretscham ist in 1995/1996 mit einer Ausbaustufe von 2.500 EW errichtet worden. Die Kapazität der Abwasserbehandlungsanlage war an die tatsächlich anfallende Abwassermenge anzupassen. Das vorhandene Kombibecken-System, bestehend aus Belebungsbecken im Außenring und innen angeordnetem Nachklärbecken in Form eines Dortmund-Brunnens wurde durch ein zweites Becken ergänzt.
Die Abwasserbehandlungsanlage wurde auf eine Kapazität von 5.000 EW erweitert.

Umfang der Ingenieurleistungen
Studie Grundlagenermittlung, Aktualisierung von Vermessungsunterlagen, Planung der Erweiterung der Kläranlage LPh 1-8, Örtliche Bauüberwachung und weitere. Besondere Leistungen im Zusammenhang mit der Bauausführung in Kooperation mit PFI Umweltconsult Ingenieurgesellschaft GmbH Leipzig sowie SPI Dresden GmbH, Landschaftspflegerische Begleitplanung in Kooperation mit Büro Liebstein Bautzen, Fachplanungen Technische Ausrüstung und Tragwerksplanung, Koordination Erstellung Explosionsschutzdokument; Bauvermessung

Planungs- und Bauzeit
Planungszeitraum: November 2004 bis November 2009
Bauzeit: März 2010 bis November 2010

Bauvolumen
ca. 1,9 Mill. € (brutto)

Fakten und Besonderheiten
Der Bau der Anlagenteile, die durch die Erweiterung hinzukamen, erfolgte unter laufendem Betrieb der bestehenden Anlage. Ebenso wurde das Betriebsgebäude im laufenden Betrieb erweitert und teilweise neu mit der Steuerungstechnik und Maßnahmen zum Explosionsschutz ausgerüstet.
Der Baugrund am Standort hat einen großen Feinkornanteil und ist sehr empfindlich gegen Wasser. Bei den Starkniederschlägen während der Bauausführung kam es zu Ausspülungen des Feinkornanteils im Zusammenhang mit der Trockenhaltung der Baugrube. Geeignete Maßnahmen wurden gefunden, um die Folgen zu beheben.

Erweiterung der Kläranlage (Kapazität 5.000 EW) umfasste folgenden Leistungsumfang:

Bestehende Anlagenteile:
Einlaufpumpwerk
Rechenanlage
Belüfteter Sand und Fettfang
Fäkalienannahmestation
Kombibecken 1
Gebläsestation
Schlammstapelbehälter

Umbau und Erweiterung folgender Anlagenteile

Neuausrüstung des Einlaufpumpwerkes mit Anpassung der Durchsatzleistung auf 160 m³/h
Ersatzneubau für die mechanische Reinigungsstufe
Mischbecken mit Verteilerbauwerk und Rücklaufschlammpumpwerk
Kombibecken 2 bestehend aus Belebung und Nachklärung
Schlammstapelbehälter 2
Anbau an das Betriebsgebäude für neue Gebläsestation
Verbindende Rohrleitungen und Ergänzung Straßenbau

 

Ingenieurbüro GIL GmbH Bautzen und Dresden

 

Ingenieurbüro GIL GmbH Bautzen und Dresden